In der Nacht, als der Mond wie eine silberne Laterne aussah, legten Sie Der Name deines Kindes ins Bett und flüsterten: „Heute Nacht könnte dich die Magie finden.“
Gerade als sich ihre Augen zu schließen begannen, klopfte es leise am Fensterbrett – klopf, klopf, klopf. Ein Papier-Vogel, gefaltet aus Sternenlicht, flatterte herein und trug eine Nachricht an: Der Name deines Kindes, unsere liebste Tochter.
Der Zettel roch nach Zimt und Gutenachtgeschichten. Er lud sie zum Familienzauberbuch ein, einem geheimen Buch, das sich nur für jemanden öffnet, der mutig, freundlich und bereit ist, an sich selbst zu glauben.
Im Flur verwandelten sich die Schatten in weiche, leuchtende Fußspuren – kindgerecht, als wären sie für sie gemacht. „Ich kann das schaffen“, sagte Der Name deines Kindes, und ihre Stimme klang stärker, als sie erwartet hatte.
Als sie das Buch der Zauber berührte, schimmerte es und zeigte ein Bild ihrer Familie, die lächelte – wie eine warme Umarmung, die man halten kann. „Magie wächst, wenn Liebe geteilt wird“, sagte das Zauberbuch.
Der Name deines Kindes wählte ihren ersten Zauber: Der Vertrauensfunken. Er ließ keine Spielsachen schweben oder verwandelte Socken in Frösche. Er ließ ihr Herz hell und fest fühlen.
Und als sie zurück ins Bett schlich, saß der Papier-Vogel in der Nähe, als wollte er sagen: Morgen schreiben wir die nächste Seite zusammen.