In der Nacht, als Der Name deines Kindes nicht einschlafen konnte, wackelten die Schatten in seinem Zimmer, als hätten sie ein Geheimnis. Dann—klopf, klopf, klopf—kam ein sanftes Klopfen aus dem Schrank.
„Hallo“, flüsterte eine Stimme, die sich wie ein warmes Gähnen anhörte. Die Tür öffnete sich einen Spalt und ein freundliches Monster mit flauschigen Ohren und einem Lächeln, so weich wie eine Decke, schaute heraus. „Ich bin Momo. Ich habe gehört, du bist der Typ Kind, das Monstern beibringen kann, mutig zu sein.“
Der Name deines Kindes setzte sich auf, das Herz klopfte—dann erinnerte er sich an etwas Wichtiges: Mama und Papa sagten immer, dass Mut leise sein kann.
Momo hielt eine winzige Papierkarte hoch. Darauf waren drei Orte: der Sockenberg, der Unter-dem-Bett Tunnel und der Flur der Nachtgeräusche. „Wenn wir den Kicherkiesel finden“, sagte Momo, „habe ich keine Angst mehr vor den Geräuschen zur Schlafenszeit.“
So schlich sich Der Name deines Kindes mit Momo, lauschend, lachend und mit einer kleinen, mutigen Taschenlampe leuchtend. Als eine Dielen knarrten, nahm Der Name deines Kindes einen tiefen Atemzug und sagte: „Das ist nur unser Haus, das gute Nacht sagt.“
Als sie den letzten Ort erreichten, zitterten Momos Hände nicht mehr. „Du hast es geschafft“, flüsterte Momo. „Du hast mir deinen Mut beigebracht.“ Und Der Name deines Kindes fühlte, wie etwas in ihm leuchtete - wie Liebe, wie Stolz, wie eine neue Lieblingsgeschichte, die darauf wartet, morgen wieder gelesen zu werden.