Der Berg war nicht nur hoch – er war kompliziert, wie ein Puzzle aus Stein. Der Name deines Kindes richtete die Riemen des Rucksacks und studierte den gewundenen Pfad. „Wenn die Karte stimmt“, sagte Der Name deines Kindes, „ist die Drachenbibliothek hinter dem dritten Wasserfall versteckt.“
Nebel schwebte in der Luft, kühl und silbern. Das Rauschen des Wassers machte es schwer, Schritte zu hören, was wahrscheinlich der Sinn der Sache war. Der Name deines Kindes zählte sorgfältig – ein Wasserfall, zwei – dann stoppte beim dritten.
Hinter dem Wasservorhang gab es eine schmale Türöffnung, die in den Fels gehauen war. Der Name deines Kindes trat hindurch und fand eine Höhle, beleuchtet von glühenden Kristallen. Regale schlangen sich um die Wände, gefüllt mit Schriftrollen, Karten und Büchern mit Metallverschlüssen.
Ein Schatten bewegte sich über ihnen.
„Nenne dein Anliegen“, grollte eine Stimme, tief wie ein Donner, aber seltsam sanft.
Der Name deines Kindes blickte auf. Ein Drache saß auf einem Vorsprung, Schuppen in der Farbe verbrannten Kupfers, Augen scharf und neugierig. Dies war kein Monster, das einen Schatz bewachte. Dies war ein Wächter, der Wissen schützte.
„Ich bin hier, um zu lernen“, sagte Der Name deines Kindes, das Herz klopfend, aber standhaft. „Und um das zu reparieren, was ich im Tal versehentlich angefangen habe.“
Der Drachenschwanz zuckte einmal, wie ein Fragezeichen. „Ehrlichkeit“, sagte es. „Gut. Fangen wir mit der ersten Lektion an: Konsequenzen—und wie Helden damit umgehen.“